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Naturbursche. Das Interview mit Ökologe Andreas Fellner

Andreas Fellner ist studierter Ökologe und seit 2015 ehrenamtlich Gemeinderat. Einer wissenschaftlich-rationalen Entscheidungsfindung verpflichtet ist es für

ihn nicht immer ganz leicht die Ruhe zu bewahren ;-)

Wir haben Andi ein paar Fragen gestellt:



Andreas, wie schaut‘s in Gampern aus - sind wir Öko-Mustergemeinde oder gibt’s da was zu tun?

„Gampern liegt ökologisch gesehen abseits relevanter Naturschutzgebiete, in denen eine Vielzahl seltener und schützenswerter Arten heimisch ist. Dadurch reduziert sich die Diversität und auch der Austausch zwischen möglichen Lebensräumen ist geringer, aber Verbesserungspotential gibt es allemal.“


Gibt‘s ein Beispiel, wo das schon gelungen ist?

„In den letzten Jahren wurden die alten Klärteiche an der Agertalstraße ökologisch wertvoll umgestaltet.

Totholz, standortgerechte Pflanzen und Wasserflächen wurden dadurch ein wertvoller Mix für die Natur.

Durch diese Maßnahme konnten schon Eisvögel (li.), Blässhühner und diverse Amphibien vor Ort gesichtet werden.

Die Installation insektenfreundlicher Straßenbeleuchtung und das Abschalten unnötiger Beleuchtung können einfache und wertvolle Schritte sein.

Auch die vor kurzem durchgeführte Saubermachaktion, an der das b!g-Team fleißig teilgenommen hat, ist eine super Sache mit ökologischem Mehrwert.“

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