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Bürgerinitiative (b!g) kümmert sich um Spielplatz.

Weil sich kleine Kinder und Bienen schlecht vertragen, ist man kurzerhand eingesprungen und hat den Rasen gemäht.


Daniela Holzinger und Sohn Nikolaus am Spielplatz. Im Hintergrund wird fleißig gemäht. (c) J. Höftberger

Montags geht’s rund am Spielplatz im Gamperner Ortsteil Bruggerstraße. Die Minies im Alter von Ein- bis Drei-Jahren treffen sich dort zum gemeinsamen Spielen und Spaß haben. Natürlich mit Mami im Schlepptau, denn irgendwer muss ja schließlich den Überblick behalten, wenn 10 Knirpse die Welt erkunden. Vergangene Woche hätte der Spieletreff aber auch für manch schmerzhaftes Erlebnis sorgen können, wie Daniela Holzinger, Mutter von Nikolaus 1,5 J., erklärt: „Leider wurde die Wiese dort schon einige Wochen nicht mehr gemäht und stand in voller Blütenpracht. Überall waren Bienen und der Platz den Kindern eigentlich nicht mehr zumutbar. Auch Allergien sind da ein Thema. Hier ist wirklich Vorsicht geboten.“


Bürgerinitiative springt ein.

Und weil am Sonntag ein Anruf bei der Gemeinde zwecklos ist, sprang kurzerhand die von Holzinger mitgegründete Gamperner Bürgerinitiative (b!g) ein: „Wir sind mit unseren privaten Rasenmähern hin und waren in knapp einer Stunde fertig.“ so Holzinger. Zur Regel solle das aber nicht werden, „denn die Spielplätze nicht nur zu bauen, sondern auch zu pflegen, das sei eigentlich Aufgabe der Gemeinde“, hält sie fest. b!g-Obmann und Listengründer Markus Vogtenhuber dazu: „Unsere Leute am Bauhof leisten großartige Arbeit, aber irgendwann kommt jeder an seine Grenzen, auch weil Gampern enorm wächst. Wir werden uns im Gemeinderat daher ansehen, was wir tun können, um hier noch besser zu unterstützen und die Pflege der Spielplätze sicher zu stellen.“



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